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Reisebericht: Eastern Highlights USA und Kanada

Amish Heimatmuseum in Lancaster – Washington, D.C.

The Amish Village

Nachdem wir gefrühstückt hatten, verließen wir Williamsport und fuhren nach Lancaster. Dabei folgten wir dem Susquehanna River und kamen an einem Miniaturmodell der Freiheitsstatue vorbei, welche im Fluss stand.

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Miniaturmodell der Freiheitsstatue im Susquehanna River

In Lancaster lernten wir dann die Bevölkerungsgruppe der Amischen (engl. Amish) kennen. Diese Glaubensgemeinschaft trennte sich einst von den Mennoniten ab und nannte sich nach ihrem Begründer Jakob Ammann. Das Heimatmuseum „The Amish Village“ bot einen authentischen Blick auf den heutigen Lebensstil der Amischen und wir konnten deren Kultur hautnah erleben.

Führung durch das Amische Bauernhaus

Die sachkundige Führerin Lydia führte uns nach unserer Ankunft durch das Amische Bauernhaus aus dem Jahr 1840. Lydia sprach dabei Pennsylvaniadeutsch, eine auf vorderpfälzischen Dialekten aufbauende Variante der deutschen Sprache.

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Die Küche

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Ein Bett mit typischer Steppdecke

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Amische führten ein stark in der landwirtschaft verwurzeltes Leben und lehnten bestimmte moderne Techniken ab, was sich in der Einrichtung des Hauses widerspiegelte.

Die Kleidung der Amischen sollte weder durch Schnitt noch durch Farbe die Aufmerksamkeit auf den Träger ziehen. Auch war jegliche Art von Schmuck und Verschönerung untersagt. Während die Männer traditionell geschnittene Anzugjacken mit Stehkragen und Hosenträger trugen, kleideten sich die Frauen in einfarbige Kleider mit langen Ärmeln und Schürze. Die Männer trugen außerdem breitkrempige Filzhüte oder Strohhüte, die Frauen trugen ein Häubchen. Von verheirateten Männern wurde zusätzlich das Tragen eines Bartes verlangt. Allerdings waren Schnurrbärte verboten, da diese zu sehr an das Militär erinnerten.

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Kutschen und Nutztiere im Hof

Weil unter allen Amischen der Besitz (jedoch nicht die Benutzung) von Autos verboten war, wurden im täglichen Leben zumeist Kutschen benutzt. Einige solcher Kutschen waren im Hof ausgestellt.

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Eine Kutsche im Hof

Dort sahen wir außerdem Windmühle und Wasserrad sowie eine Scheune mit Ziegen, Pferden, Hühnern und Eseln. Amisches Kunsthandwerk, handgefertigte Waren und diverse Marmeladen wurden im Hofladen angeboten.

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Der Hof des Amish Village

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Der Stern sollte vor dem Bösen schützen

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Getrocknete Tabakpflanze

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Ein umfangreiches Mittagessen

Nach unserem Aufenthalt im Amish Village fuhr Rick uns zurück nach Lancaster, wo wir beim Manor Buffet zu Mittag aßen. Hier gab es eine riesige Auswahl an asiatischen und amerikanischen Speisen, Obst und – man glaubt es kaum – Gemüse (!) sowie Kuchen und weiteren Desserts. Ein Schokobrunnen war das krönende Highlight. Seit Beginn der Reise hatten wir hier erstmals wieder das Gefühl, wirklich gesund gegessen zu haben.

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Mit gefüllten Bäuchen ging die Fahrt dann weiter in die Stadt Arlington, wo wir für die nächsten beiden Nächte im Hotel Residence Inn Capital View eincheckten. Während der Fahrt durchquerten wir die Bundesstaaten Maryland (Beiname: Old Line State oder Free State) und Virginia (Beiname: Old Dominion). Anschließend begaben wir uns zurück zum Bus und unternahmen eine optionale abendliche Stadtrundfahrt durch Washington, D.C.

Abendliche Stadtrundfahrt durch Washington, D.C.

Washington, D.C. (oder auch District of Columbia genannt) war Regierungssitz und Hauptstadt der USA. Die Stadt war nach George Washington benannt, dem ersten Präsidenten der USA. Mit dem Weißen Haus als Amts- und Wohnsitz des Präsidenten, dem Kapitol als Sitz vom Kongress sowie dem Obersten Gerichtshof befanden sich alle drei Gewalten in Washington, D.C.

Auffallend war, dass es keine Wolkenkratzer in der Stadt gab. Nach dieser Rundfahrt besuchten wir das World War II Memorial.

World War II Memorial

Das World War II Memorial erinnerte an die im Zweiten Weltkrieg gefallenen US-Soldaten. Es bestand dabei aus 56 im Halbkreis angelegte Säulen, welche einen Bundesstaat oder ein Gebiet der USA repräsentierten. Zwei Triumphbögen mit den Aufschriften „Atlantic“ und „Pacific“ erinnerten an die beiden Kriegsschauplätze.

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Pacific

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Atlantic

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Das Denkmal gefiel uns sehr, denn die Architektur und die vielen kleinen Details waren äußerst gelungen. Ich persönlich hätte es noch besser gefunden, wenn das Denkmal nicht nur den US-Soldaten gewidmet worden wäre, sondern allen, die im Zweiten Weltkrieg starben. Immerhin mussten durch diesen Unfug auch genug Zivilisten ihr Leben lassen.

Nachdem wir uns umgesehen hatten, fuhr Rick uns am Jefferson Memorial, einem Denkmal zu Ehren des dritten US-Präsidenten Thomas Jefferson, vorbei zum Franklin Delano Roosevelt Memorial.

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Jefferson Memorial

Franklin Delano Roosevelt Memorial

Diese Gedenkstätte erinnerte an den Präsidenten Franklin Delano Roosevelt. Jeder der vier dargestellten Bereiche stand dabei für eine Amtszeit von Franklin Delano Roosevelt. Eine Skulptur zeigte den Präsidenten in seinem Rollstuhl und mit seinem Hund Fala. Andere Skulpturen zeigten Szenen der Weltwirtschaftskrise. Eine Statue von seiner Frau Eleanor Roosevelt stand ebenfalls in der Gedenkstätte.

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Franklin Delano Roosevelt und sein Hund Fala

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Eleanor Roosevelt

Fließendes Wasser war ein wichtiger Bestandteil des Denkmals: Jeder Bereich enthielt einen Wasserfall. Kleinere Wasserbecken waren überall zwischen den Bereichen zu finden.

Martin Luther King Jr. National Memorial

Anschließend begaben wir uns zum Denkmal von Martin Luther King Jr. nahe der National Mall (einer Geraden zwischen dem Kapitol und dem Lincoln Memorial). Es erinnerte an den 1968 ermordeten US-amerikanischen Bürgerrechtler und Friedensnobelpreisträger.

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Denkmal von Martin Luther King Jr.

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Blick auf das Washington Monument

Danach statteten wir dem Kapitol einen kurzen Besuch ab und schossen einige Fotos des beleuchteten Gebäudes.

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Das beleuchtete Kapitol

Das John F. Kennedy Center for the Performing Arts

Zum Schluss besuchten wir das John F. Kennedy Center for the Performing Arts (kurz: Kennedy Center). Es war das größte Kulturzentrum in Washington, D.C. und wurde nach dem 35. Präsidenten der USA, John F. Kennedy, benannt.

Im Foyer des Gebäudes sahen wir eine Büste von Präsident Kennedy. In einer Halle hingen die Fahnen der US-amerikanischen Bundesstaaten, in einer anderen Halle hingen die Flaggen aller Nationen der Erde, mit denen die USA diplomatische Beziehungen unterhielten.

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Büste von Präsident Kennedy

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Flaggen der diplomatischen Partner

Nach diesem interessanten Rundgang durch Washington, D.C. begaben wir uns zum Bus und Rick fuhr uns zurück zum Hotel. Dort kauften Liane, Tobi und ich zwei Packungen Mac’n’Cheese, welche wir im Zimmer von Tobi und mir in der Mikrowelle erwärmten. Kein besonders nährstoffhaltiges Essen, aber da es bereits ziemlich spät war und wir nicht allzu viel Hunger hatten, begnügten wir uns mit dieser Lösung.

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Mac’n’Cheese

Reisebericht: Eastern Highlights USA und Kanada
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