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Reisebericht: AIDA – Karibik

Goto-Meer – Siedlung Rincon – Sklavenhütten und Salzfelder – Flamingos – Strand Lac Cai

Kralendijk, Bonaire

Der neunte Stopp dieser AIDA-Kreuzfahrt war die Stadt Kralendijk auf der ABC-Insel Bonaire. Der Name „Kralendijk“ kann – in Anlehnung an den Boden, auf dem der Ort gebaut wurde – mit „Korallendamm“ übersetzt werden.

AIDA_Karibik - AIDA Karibik Bonaire Kralendijk Ankunft

Ankunft in Kralendijk auf Bonaire

Wir hatten für den heutigen Tag die Ausflüge „Bonaires Impressionen“ und „Mit dem Safaribus in den Bonaire National Marine Park“ gebucht. Wir frühstückten zeitig im Markt Restaurant, da der erste Ausflug bereits um 9 Uhr begann. Außerdem prüfte die zuständige Behörde auf Bonaire vor dem Landgang den Impfstatus jedes Reisenden anhand des Impfpasses oder der entsprechenden Smartphone-App. Da das ein wenig Zeit in Anspruch nehmen würde, gingen wir schon etwas früher vom Schiff.

1.000 Steps und Goto-Meer

Die Fahrt führte uns zunächst entlang der Küste bis zum Goto-Meer im Nordwesten von Bonaire. Auf dem Weg dorthin kamen wir an der wunderschönen Bucht 1.000 Steps vorbei. Seinen Namen verdankte der Ort einer Treppe, die man hinuntersteigen musste, um an den Strand zu gelangen. Obwohl der Name einschüchternd klingen mag, bestand besagte Treppe in Wahrheit nur aus etwa 70 Stufen. 😉

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Strand 1.000 Steps

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Nach kurzer Weiterfahrt gelangten wir zum Goto-Meer, einem großen Salzsee an der Grenze zum Washington-Slagbaai-Nationalpark und beliebter Treffpunkt für die auf Bonaire lebenden Flamingos. Wir hatten Glück und sahen tatsächlich einige Flamingos durch das Wasser waten.

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Goto-Meer

Rincon, die älteste Siedlung Bonaires

Nächster Stopp unseres Ausfluges war die älteste Siedlung Bonaires, Rincon. 1527 in einem fruchtbaren Tal von den Spaniern gegründet, wurden hier afrikanische Sklaven angesiedelt.

In Rincon besuchten wir das Museum Chich’i Tan. Dieses über 130 Jahre alte Haus beherbergte lokale Musikinstrumente, Küchenutensilien und Möbel und vermittelte einen Eindruck von der Lebensweise der Bonaireanen.

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Im Museum Chich’i Tan

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Im Innenhof des Museums wurde uns noch eine Kostprobe vom Cadushy-Kaktuslikör angeboten. Der Geschmack dieses Likörs überzeugte uns nicht hundertprozentig. Omma sagte, sie hätte schon besseren Likör getrunken. 😀

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Cadushy-Kaktuslikör

Sklavenhütten und Salzfelder

Danach fuhren wir in den Süden der Insel. Hier legten wir einen Stopp an den ehemaligen Sklavenhütten ein. Diese wurden 1850 errichtet und dienten unter der Woche als Schlafquartier für die Sklaven, die auf den nahegelegenen Salzfeldern arbeiteten. Zum Wochenende unternahmen die Sklaven von hier einen beschwerlichen Marsch nach Rincon, um ihre dort lebenden Familien zu sehen und Proviant abzuholen. 1863 wurde die Sklaverei schließlich abgeschafft.

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Sklavenhütten

Die Sklavenhütten hatten ursprünglich ein Strohdach, wurden später jedoch durch haltbareres Sperrholz ersetzt.

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Nicht weit von den Sklavenhütten entfernt, lagen die Salzfelder. Je nach Algenart nahmen diese eine unterschiedliche Farbe an; das Spektrum reichte dabei von Lila bis Rosa. Daneben türmten sich riesige Salzberge auf, die in der Sonne glitzerten. Kein Wunder, Salz war und ist immerhin eines der wichtigsten Exportprodukte Bonaires.

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Riesige Salzberge

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Salzfelder

Auf der Kaya Grandi in Kralendijk

Gegen 12 Uhr waren wir zurück in Kralendijk. Omma, Liane, Tobi und ich schlenderten dann noch über die Flaniermeile Kaya Grandi. Auf einem kleinen Markt erwarben wir einige Souvenirs und Meersalz mit verschiedenen Geschmäckern wie Rosmarin und Knoblauch.

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Die Kaya Grandi

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Bunte Häuser in Kralendijk

Danach machten wir uns auf den Weg zur AIDAperla, um im Markt Restaurant Mittag zu essen. Dabei kamen wir am Fort Oranje, dem ersten Steingebäude, das auf Bonaire gebaut wurde, vorbei.

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Fort Oranje

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Die AIDAperla im Hafen von Kralendijk

Flamingos in den Mangroven von Lac Bay

Um 15 Uhr begann unser zweiter Ausflug, bei dem wir im offenen Safaribus zum Strand Lac Cai im Südosten Bonaires fuhren. Als wir das Hafenterminal dieses Mal verließen, wollte keiner mehr unseren Impfnachweis sehen. Die Mitarbeiter der zuständigen Behörde hatten wohl schon Feierabend gemacht…

Der Strand Lac Cai lag ziemlich versteckt im Osten der seichten Bucht Lac Bay, wo etwa 100 Hektar Mangroven – ein Lebensraum für viele Vögel und Schildkröten – wuchsen. Zum Strand Lac Cai gelangte man nur über eine unbefestigte Straße. Die Fahrt war demzufolge recht holprig. 🙂

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Im Safaribus

Auf dem Weg sahen wir eine große Kolonie Flamingos in den Mangroven. Sie standen nicht weit von der Straße entfernt, sodass wir einen guten Blick auf sie werfen konnten. Da dieses ganze Gebiet zum Bonaire National Marine Park gehörte und somit besonders schützenswert war, durften wir nicht aussteigen und näher an die Flamingos herangehen. Aber das sollte ja selbstverständlich sein, die Tiere sollten schließlich nicht gestört oder gar verscheucht werden.

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Vorsicht, Flamingos überqueren die Straße!

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Eine Kolonie Flamingos in den Mangroven

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Am Strand Lac Cai

Als wir am Strand Lac Cai angekommen waren, gingen wir direkt zum Wasser. Lac Cai lag inmitten der Mangroven und war eine Oase der Ruhe. Der Sand war zwar fein und weich, aber es lagen überall kleinere Steine und Muscheln herum, sodass man aufpassen musste, wo man hintrat. Das Wasser war nur knietief, sodass der Strand nicht wirklich zum Baden oder Schwimmen geeignet war. Trotzdem machte es Spaß, durch das klare Wasser zu waten und die ein oder andere Muschel zu sammeln.

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Am Strand Lac Cai

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Nach etwa einer Stunde fuhren wir mit dem Safaribus zurück nach Kralendijk. Auf dem Rückweg sahen wir weitere Flamingos und auch Esel. Ursprünglich hatten die Spanier die Esel mitgebracht, um sie auf den Plantagen zu nutzen. Heute lebten viele Esel wild auf der ganzen Insel verteilt oder in speziellen Schutzgebieten. Viele Einwohner Bonaires legten deswegen Zäune aus Kakteen an, um ihre Gärten vor den gefräßigen Eseln zu schützen.

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Wilde Esel

AIDA_Karibik - AIDA Karibik Bonaire Kaktuszaun

Zaun aus Kakteen

Abends auf der AIDAperla

Gegen 17:30 Uhr waren wir zurück auf der AIDAperla. Wir gingen auf unsere Kabinen und verfolgten von dort das Auslaufen um 18 Uhr. Zu Abend aßen wir heute im Bella Donna Restaurant, wo es allerhand leckere italienische Speisen gab.

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Auslaufen aus Kralendijk

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Um 20 Uhr folgte die Prime Time mit Vanessa im Theatrium. Den restlichen Abend verbrachten wir bei Cocktails im Beach Club, wo die Band „Wonderland“ bekannte Rock-Songs zum Besten gab.

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