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Reisebericht: AIDA – Adria

Erkundungen in Venedig: Dogenpalast, Gondelfahrt, Markusplatz

Venedig, Italien

Unser fünfter und letzter Stopp war die Stadt Venedig in Italien. Venedig trug den Beinamen „La Serenissima“ (dt. „die Allerdurchlauchtigste“) und gehörte zusammen mit seiner Lagune zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Rund um den Markusplatz

Heute mussten wir etwas früher aufstehen, da unser Ausflug rund um den Markusplatz bereits um 8:30 Uhr beginnen sollte. Wir verließen die AIDAblu über den Ausgang auf Deck 3. Dort wartete bereits eine Motorbarkasse, welche uns in etwa 20 Minuten zur Anlegestelle nahe des Markusplatzes brachte. Während der Fahrt kamen wir u. a. an der schönen Kirche Santa Maria del Rosario aus dem 18. Jahrhundert vorbei.

Die Kirche Santa Maria del Rosario

Blick auf den Markusplatz mit dem Markusturm

Von der Anlegestelle nahe des Markusplatzes drängelten wir uns dann mühsam durch das Menschengewimmel – es lagen viele Kreuzfahrtschiffe im Hafen und Venedig war demzufolge völlig überlaufen – zum Dogenpalast.

Der Dogenpalast

Der Dogenpalast war seit dem 9. Jahrhundert Sitz des Dogen und der Regierungs- und Justizorgane der Republik Venedig. Er war ein Meisterwerk venezianischer Baukunst und zeugte noch heute von der Macht und Größe der damaligen Handels- und Seemacht Venedig.

Zuerst gingen wir über den Innenhof des Dogenpalastes. Hier sahen wir zwei Brunnen, die damals Palast und Bevölkerung mit Wasser versorgten. Über die „Treppe der Giganten“ gelangten wir vom Innenhof in das Obergeschoss und somit in die ehemaligen Räume des Dogen. Bevor wir diese jedoch betreten durften, mussten wir unseren Rucksack abgeben.

Der Innenhof des Dogenpalastes

Fassade des Dogenpalastes

Über die goldene Treppe Scala d’Oro gelangten wir in die Gemächer des Dogen. Nicht nur diese, sondern auch die anderen Innenräume des Dogenpalastes waren mit viel Stuck, vergoldeten Schnitzereien und Gemälden ausgestattet. Die Decken waren dabei besonders prunkvoll dekoriert.

Die Decke über der goldenen Treppe Scala d’Oro

Die Deckenmalereien im Senatssaal, dem Sala del Senato, stammten von Jacopo Tintoretto und zeigten Venedigs Ruhm und Macht. In diesem Saal versammelten sich zweimal wöchentlich die Senatoren Venedigs und berieten über die Geschicke der Stadt. An der Wand hing eine große Uhr mit Tierkreiszeichen.

Der Senatssaal

Uhr mit Tierkreiszeichen

Der Saal des Großen Rates war mit einer Länge von 54 Metern der größte Saal des Dogenpalastes. Hier versammelten sich damals die Adligen, um den Dogen zu wählen. Die hintere Wand zeigte das derzeit zweitgrößte Ölgemälde der Welt „Das Paradies“ von Jacopo Tintoretto.

Der Saal des Großen Rates

Das Gefängnis und die Seufzerbrücke

Nachdem wir uns in den üppig verzierten Räumen umgesehen hatten, gingen wir zum Gefängnis. Im Dogenpalast befanden sich die 19 Pozzi. Dies waren Gefängniszellen, welche bei Flut oft unter Wasser standen.

Gefängniszelle im Dogenpalast

Weil die Pozzi häufig belegt waren, musste ein neues Gefängnis her. Dieses wurde direkt neben dem Dogenpalast erbaut und war durch die sogenannte Seufzerbrücke mit selbigem verbunden. Die Seufzerbrücke verdankte ihren Namen der Vorstellung, dass Gefangene hier ein letztes Mal mit einem Seufzen einen Blick auf die Lagune warfen.

Blick von der Seufzerbrücke auf die Lagune

Gondelfahrt durch Venedigs Kanäle

Nach der interessanten Führung durch den Dogenpalast hatten wir etwa zwei Stunden Freizeit. Diese nutzten Liane und ich, um eine etwa 40-minütige Gondelfahrt zu unternehmen. Es dauerte nicht lange, da fanden wir am Markusplatz einen sympathischen Gondoliere, welcher uns gekonnt durch die Kanäle Venedigs bugsierte und aufschlussreiche Informationen zu den Gebäuden links und rechts gab.

Unsere Gondelfahrt begann am Markusplatz

Die barocke Kirche Santa Maria della Salute

Die Seufzerbrücke

Die Flagge der Republik Venedig mit dem geflügelten Löwen

Nach dieser erlebnisreichen Gondelfahrt schauten Liane und ich uns noch auf dem Markusplatz um. Besonders der Uhrenturm aus dem 15. Jahrhundert erregte unsere Aufmerksamkeit. Das etwa 4,5 Meter breite Zifferblatt aus blauem Lapislazuli zeigte neben der Uhrzeit auch das aktuelle Tierkreiszeichen sowie Sonnen- und Mondphase.

Es blieb leider keine Zeit, den Markusturm zu erklimmen – die Warteschlange war immens lang. Stattdessen stöberten wir in einigen Läden und ergattern das ein oder andere Souvenir.

Der Markusdom

Der Markusturm

Der Uhrenturm auf dem Markusplatz

Mittagspause im Brauhaus

Um 13:30 Uhr trafen wir bei der Motorbarkasse ein, die uns zurück zur AIDAblu brachte. Dort angekommen, aßen wir zum Mittag deftige Spezialitäten im Brauhaus. Liane bestellte sich Bratwurst mit Sauerkraut, während ich mich mit Currywurst und Pommes begnügte. Dazu gab es noch einen leckeren Salat.

Oben: AIDA Zwickel / Unten: Salat

Im Anschluss aßen wir noch etwas Kuchen im Bella Donna Restaurant.

Venedigs Legenden

Von 16:30 Uhr bis etwa 19:30 Uhr unternahmen wir noch den Ausflug „Venedigs Legenden“. Wir verließen die AIDAblu erneut über den Ausgang auf Deck 3 und ließen uns von der Motorbarkasse zur Anlegestelle nahe des Markusplatzes bringen.

Unsere Reiseleiterin führte uns bei spannenden und amüsanten Geschichten durch Geheimgänge, enge Gässchen und schöne Plätze. Auf dem Platz Santa Maria Formosa kamen wir an der gleichnamigen Kirche vorbei. Wir sahen auch das Haus, in dem Marco Polo mit seiner chinesischen Frau gelebt haben soll.

Die Kirche Santa Maria Formosa

Hübsch, aber selten: Ein grüner Garten

Zuletzt kamen wir an der bekannten Rialtobrücke vorbei. Sie führte über den Canal Grande und hatte eine Länge von 48 Metern. Danach gingen wir in der Abenddämmerung zurück zur Anlegestelle nahe des Markusplatzes. Wir genossen ein letztes Mal das vor uns liegende Panorama und fuhren dann mit der Motorbarkasse zurück zum Schiff.

Die Rialtobrücke

Der letzte Abend auf der AIDAblu

Abends aßen wir zum Thema „Farewell“ ein letztes Mal im Markt Restaurant. Danach gab es im Theatrium eine kurze Verabschiedung durch Kapitän und Crew der AIDAblu. Im Anschluss traten die AIDA-Stars ein letztes Mal mit der Show „Abba Reloaded“ im Theatrium auf.

Zum Abschied formte unser Housekeeper aus den Bettdecken ein Herz

Kurz vor Mitternacht hieß es dann Koffer packen und ab damit vor die Tür.

Reisebericht: AIDA – Adria
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