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Reisebericht: AIDA – Orient

Unterwegs in Bahrain – Manama – Qalʿat al-Bahrain – King Fahd Causeway

Manama, Bahrain

Unser dritter Stopp war die Stadt Manama in Bahrain. Manama war die Hauptstadt Bahrains und zugleich auch die größte.

Nach einem Frühstück im Markt Restaurant begaben wir uns zu den Bussen, die am Terminal des Khalifa Bin Salman Port warteten. Hier startete unsere große Bahrain-Tour pünktlich um 9:30 Uhr.

Al-Fateh-Moschee

Erster Halt war die Al-Fateh-Moschee in Manama, welche Platz für etwa 7.000 Gläubige bot. Sie wurde nach Ahmed al-Fateh, dem Eroberer und Gründer Bahrains, benannt. Die große Kuppel der Al-Fateh-Moschee war die derzeit größte Fiberglaskuppel der Welt.

Al-Fateh-Moschee

Bevor wir die Al-Fateh-Moschee betreten durften, mussten sich alle Frauen ein traditionelles Gewand überziehen und ein Kopftuch umbinden. Da Mario und Tobi heute kurze Hosen trugen, mussten auch sie sich ein Gewand überziehen. Auch die Schuhe zogen wir aus und verstauten sie in einem Regal. Dermaßen in Schale geworfen, betraten wir die Al-Fateh-Moschee.

Arabische Kalligrafien in einem sehr alten Stil namens Kufi schmückten das Innere der Moschee. In der Mitte des Raumes hing außerdem ein kolossaler Kronleuchter, welcher zusätzlich von einem Kranz aus Lampen umgeben war.

Kronleuchter im Inneren der Al-Fateh-Moschee

Bahrain Nationalmuseum

Nach ausgiebiger Besichtigung der Al-Fateh-Moschee fuhren wir zum größten Museum Bahrains, dem Nationalmuseum. Es besaß eine umfangreiche Sammlung alter Artefakte, koranischer Manuskripte sowie historischer Dokumente. Ebenso waren Artefakte der alten Dilmun-Zivilisation ausgestellt. Dazu gehörten beispielsweise Stempelsiegel, die in Steine oder Muscheln geschnitzt waren.

Vor dem Nationalmuseum

Stempelsiegel

Andere Hallen zeigten Kultur und Lebensstil der Bahrainer in vergangenen Zeiten.

Ein Obst- und Gemüsehändler

Ein Töpfer

Eine Braut mit Henna-Malereien an den Händen

Traditionelle Männer- und Frauengewänder

Wir interessierten uns besonders für die Perlenfischerei. Bahrains Perlen waren nicht nur für ihre Schönheit, sondern auch für ihren Glanz berühmt. Die Perlen wurden nach Größe, Form, Farbe und Glanz klassifiziert. Die beste Perle war Jiwan gefolgt von Yaka und Badleh.

Oben: Perlen / Unten: Boot zur Perlenfischerei

Qalʿat al-Bahrain

Nach dem Besuch des Nationalmuseums in Manama fuhren wir in das Dorf Karbabad zum Fort von Bahrain, auch Qalʿat al-Bahrain genannt. Die untersten Schichten dieser archäologischen Stätte stammten aus der Dilmun-Zeit. Als die Portugiesen Bahrain schließlich im 16. Jahrhundert unterwarfen, errichteten sie an dieser Stelle ein großes Fort.

Qalʿat al-Bahrain von außen

Das Fort sah von außen nicht sehr groß aus. Sobald wir aber durch das steinerne Tor traten und einige Stufen erklommen, erstreckte sich das ganze Areal vor uns. Im hinteren Bereich standen sogar einige Strohhütten. Wir sahen auch einige Torbögen und Schießscharten. In der Ferne ragten hohe Gebäude einer Stadt in den Himmel.

Im Fort von Bahrain

Islamische Torbögen

Im Hintergrund sah man hohe Gebäude

Nach einer guten halben Stunde verließen wir das Fort von Bahrain und begaben uns zurück zum Bus.

Königliche Kamelfarm

Dieser brachte uns dann in das Dorf Janabiyah zur königlichen Kamelfarm von Scheich Hamad bin Isa Al Chalifa. Mehr als 100 Dromedare, nach Geschlecht und Alter getrennt, fristeten hier ihr Dasein. Unter den Dromedaren befanden sich sowohl teure Renntiere, Schlachttiere als auch Jungtiere, welche wir besonders niedlich fanden.

Ein kecker Blick in die Kamera

Guten Hunger!

Dromedare galten in Bahrain (und auch in anderen arabischen Ländern) als Statussymbol. Nicht selten war ein für ein Rennen gezüchtetes Tier teurer als ein Luxusauto.

Der King Fahd Causeway

Nach dem Besuch der Kamelfarm fuhren wir über den King Fahd Causeway (dt. König-Fahd-Damm) bis zur Insel Passport Island, auch Middle Island genannt. Der King Fahd Causeway war etwa 25 Kilometer lang und verband Bahrain mit dem Festland von Saudi-Arabien. Passport Island gehörte somit zur Hälfte Bahrain und Saudi-Arabien.

Auf Passport Island zwischen Bahrain und Saudi-Arabien

Hier verteilten Reiseleiter und Busfahrer dann Lunchpakete an die Gruppe. Es gab zwei Sandwiches, eine Mini-Pizza, ein Stück Kuchen und einen Fruchtsaft. Das Essen lockte auch eine schwarze Katze an, die natürlich auch etwas abbekam und auf einigen Fotos landete.

Lunchpaket

Miez, miez

Von Passport Island hatten wir einen schönen Blick auf das blaue Wasser und das in der Ferne liegende Bahrain. Nach dieser Mittagspause fuhren wir zurück auf das Festland, wo wir zu guter Letzt das Al-Jasra-Handwerkszentrum im Dorf Jasra besichtigten.

Al-Jasra-Handwerkszentrum

Das Al-Jasra-Handwerkszentrum zeigte Geschicklichkeit und Präzision der traditionellen bahrainischen Handwerkskunst. Zimmermänner benutzten Meißel und Säge, um Möbel, Gefäße und dekorative Truhen herzustellen. Weber produzierten verzierte Stoffe und Töpfer formten Gefäße, Gläser und schöne Vasen.

Dieser Mann schnitzte Ornamente in den Gips

Dekorative Truhen

Nachdem wir uns in den einzelnen Räumen umgesehen hatten, brachte uns der Bus zurück zum Schiff. Heute waren wir sogar pünktlich. 🙂

Abends auf der AIDAstella

Zuerst gingen wir auf unsere Kabinen, wo ein neues Tier aus Handtüchern auf uns wartete – diesmal war es ein Affe. Tobi und ich holten dann erneut unsere Reisepässe und ließen einige Fotos im Fotoshop entwickeln. Zum Abendessen gingen wir ins Bella Donna Restaurant.

Ein Affe hing über dem Bett

Um 21:15 Uhr wurde schließlich ein Teil der Crew der AIDAstella vorgestellt, der sich in den vergangenen Tagen um Leib und Wohl der Gäste an Bord gekümmert hatte und dafür sorgte, dass alles zu deren Zufriedenheit verlief. Danach tranken wir noch Cocktails in der AIDA Bar.

Prost!

Reisebericht: AIDA – Orient
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