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Reisebericht: Zauberhaftes Japan

Tokyo Hauptbahnhof – DisneySea – Odaiba

Das erste Frühstück

Am nächsten Tag standen wir bereits um 7 Uhr auf, die Nacht war also nicht allzu lang. Gegen 8 Uhr ging es runter zum Frühstücksbuffet. Das Hotel bot sowohl ein japanisches als auch ein westliches Frühstück an. Neugierig auf die fernöstlichen Speisen entschlossen wir uns dazu, das japanische Buffet zu probieren.

Am Empfang begrüßte uns dann eine Mitarbeiterin und fragte ganz perplex nach, ob wir denn auch wirklich in dieses Restaurant wollten. Das Buffet mit den westlichen Speisen wäre doch eine Etage unter uns. Nachdem wir der Dame jedoch versicherten, wir würden gerne das japanische Buffet ausprobieren, war sie überaus begeistert von solch an Kultur interessierten Touristen. Sie drückte jedem ein Holztablett mit edlen Essstäbchen in die Hand und geleitete uns zu einem freien Tisch.

Kosteten die Touristen sonst keine regionalen Speisen, wenn sie denn schon mal in einem anderen Land unterwegs waren? Verrückt, aber ohne die übliche Wurststulle schmeckte das Frühstück scheinbar nur halb so gut. 😉

Ein (leicht) japanisch angehauchtes Frühstück

Das Buffet war wirklich umfangreich. Es gab interessante Sachen, die nur darauf warteten, probiert zu werden. Mein Tablett war schlussendlich bepackt mit einer Schüssel Miso-Suppe, etwas Reis, eingelegtem Obst und Gemüse (z. B. saure Pflaumen und Gurken), gebratenem Lachs, Tamago (fest geformtes Rührei), Tempura-Chicken (frittiertes Hähnchenfilet) und Soba-Nudeln. Omma sagte das ganze nicht so zu. Es gab jedoch auch eine kleine Auswahl westlicher Speisen, sodass niemand Hunger leiden musste und auf Altbewährtes, wie Croissants, dänische Küchlein und Marmelade, zurückgreifen konnte. Außer mir traute sich dennoch keiner an den gebratenen Fisch, sowas „esse man ja nun wirklich nicht zum Frühstück“.

Tokyo Hauptbahnhof

Nach ausgiebigem Frühstück machten wir uns auf den Weg zur Ikebukuro Station. Die richtige Bahn zu finden, dauerte gar nicht lange. Es ging mit der Marunouchi Line zur Tokyo Station. Da die meisten Bahnen im Untergrund fuhren, war die Orientierung in den Bahnhöfen mit ihren verzweigten Gängen teilweise gar nicht so einfach. Wir brauchten auch hier wieder ein paar Minuten, um den Weg zur Oberfläche zu finden. Schlussendlich kamen wir in einem großen Bürogebäude heraus, welches sich gegenüber des Hauptbahnhofs befand. Von außen sah dieser gar nicht so groß aus, doch der Eindruck täuschte.

Der Hauptbahnhof von Tokyo

Die Eingangshalle vom Tokyo Hauptbahnhof

Das Innere des Tokyo Hauptbahnhofs war riesig und in jeder Ecke tummelten sich viele Menschen. Nach einem Fotostopp in der majestätischen Eingangshalle kehrten wir zurück zur Tokyo Station und fuhren ca. 20 Minuten mit der Musashino Line zur Maihama Station.

DisneySea

Von der Maihama Station war das DisneySea innerhalb von 20 Minuten fußläufig erreichbar. Der Weg dorthin war gesäumt von Palmen und erinnerte stark an einen typischen Strandboulevard in Florida.

Auf dem Weg zum DisneySea

DisneySea Eingangsbereich

Das Areal Mediterranean Harbor

Transit Steamer Line mit dem großen Vulkan im Hintergrund

Der Freizeitpark war sehr schön und mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Das Areal war auch äußerst gepflegt und sauber (die Japaner haben halt Anstand und werfen ihren Müll nicht einfach in der Gegend herum).

Das Areal Mysterious Island

Die Mermaid Lagoon

Zwischendurch machte sich der Hunger bemerkbar und so kehrten wir zum Mittagessen in den Casbah Food Court ein. Dort gab es allerlei Gerichte mit Curry. Wir entschieden uns für Curry mit Reis und Brot sowie für ein kleines Dessert.

Mittagessen und Dessert im Casbah Food Court

Wartezeit, Wartezeit und noch mehr Wartezeit

Während unseres siebenstündigen Aufenthaltes konnten wir lediglich mit fünf Attraktionen fahren. Der Park war an diesem Samstag heillos überlaufen. Die großen Attraktionen hatten eine Wartezeit von 120 Minuten, bei den kleineren Karussells sah es nicht viel besser aus. An diesem Tag lernten wir die geduldige japanische „Ansteh-Kultur“ kennen, die uns im Laufe der Reise immer wieder begegnen sollte. Selbst bei einem einfachen Getränkestand gab es Warteschlangen von mindestens zehn Minuten. Ein Besuch am Wochenende war wahrscheinlich keine allzu schlaue Idee gewesen… Als Trost gönnten wir uns ein niedliches Eis von Micky und Minnie Maus.

Leckeres Eis in Form von Micky und Minnie Maus

Mittlerweile war es dämmrig geworden und so machten wir uns auf den Weg zum Ausgang. Von dort fuhren wir mit der Disney Monorail zurück zur Maihama Station.

In der Disney Monorail

Odaiba

Anschließend ging es von Maihama Station mit der Rinkai Line zur Tokyo Teleport Station auf Odaiba, einer künstlich aufgeschütteten Insel im Hafen von Tokyo. Im Toyota Mega Web bestaunten wir einige innovative Fahrzeuge von Toyota im Toyota City Showcase. Hier konnte man Testfahrten mit verschiedenen Modellen unternehmen und etwas über die neueste Technologie von Toyota erfahren.

Ein Toyota Kikai im Toyota Mega Web

Danach fuhren wir mit dem Daikanransha, einem der größten Riesenräder der Welt. Wir stiegen in eine blaue Gondel und wurden Stück für Stück langsam in die Höhe gefahren. Die Aussicht war wirklich toll: Der Hafen erleuchtet, die Rainbow-Bridge in vielen Farben strahlend, in der Ferne erhob sich der Tokyo Tower und blinkte inmitten der Stadt.

Das Daikanransha leuchtete schon von Weitem

Knallbunte Gondeln luden zu einer Fahrt ein

In der Ferne leuchteten die Rainbow Bridge und der Tokyo Tower

Auf Odaiba gab es unzählige Shopping- und Unterhaltungsmöglichkeiten. Beispielsweise das Fuji TV Gebäude, diverse Museen sowie die Shoppingcenter Venus Fort und DiverCity. Vor der DiverCity wurde momentan die riesige Gundam-Statue abgebaut. Im Center selbst aßen wir in einem thailändischen Restaurant zu Abend. Danach fuhren wir mit der Rinkai Line zurück nach Ikebukuro Station, sodass wir gegen 22 Uhr im Hotel ankamen.

Reisebericht: Zauberhaftes Japan
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