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Jigokudani Monkey Park (jap. Jigokudani Yaen-koen)

Lage

Der Monkey Park befindet sich in Yamanouchi, Kreis Shimotakai, im nördlichen Teil der Präfektur Nagano. Dort liegt er im Tal des Yokoyu-Flusses, welches wegen seiner steilen Klippen und sprudelnden, heißen Quellen auch Höllental (jap. Jigokudani) genannt wird. Der Yokoyu-Fluss bezieht sein Wasser aus der Shiga-Hochebene (jap. Shiga-kogen). Diese liegt im Joshinetsu-Nationalpark in den japanischen Alpen. Die Shiga-Hochebene ist eines der größten Skigebiete Japans und war einer der Veranstaltungsorte der Olympischen Winterspiele 1998.

Die Shiga-Hochebene

Bei einer Höhe von 850 Metern kann der Winter hier sehr streng werden. Die Temperaturen fallen dann oft auf minus zehn Grad und der Schnee türmt sich teilweise über einen Meter hoch auf.

Wissenswertes zum Jigokudani Yaen-koen

Seit der Gründung im Jahr 1964 ist der Monkey Park als der Ort bekannt, an dem man wilde Japanmakaken in natürlicher Umgebung hautnah beobachten kann. Tausende Menschen aus der ganzen Welt haben den Park bereits besucht.

1,8 Kilometer bis zum Jigokudani Monkey Park

Um den Lebensraum der Affen auf natürliche Weise zu erhalten, ist der Park weit von der Stadt entfernt. Obwohl die Affen von den Parkwächtern gefüttert werden, sind sie noch immer wilde Tiere. Die Einrichtung hat keine Zäune, sodass die Affen kommen und gehen können, wann sie wollen. Sie haben auch außerhalb des Yaen-koen ihr eigenes Leben. Ihre Territorien liegen in den Bergen rund um den Yaen-koen und erstrecken sich über mehrere Kilometer. Manchmal bleiben sie den ganzen Tag in den Bergen und kommen nicht zum Park.

Im Winter steigen sie häufiger in das Tal hinab als im Sommer, um im Onsen zu baden und sich zu wärmen. Obwohl die Affen als „Badeaffen“ bekannt sind, dient das Baden lediglich dazu, sie im Winter vor der extremen Kälte zu schützen. Deshalb zögern sie, in der warmen Jahreszeit zu baden.

Die Japanmakaken baden im Onsen

Der Yumichi-Naturlehrpfad zum Jigokudani Yaen-koen hat einige Steigungen, ist aber größtenteils flach. Er ist ca. 1,8 Kilometer lang und kann zu Fuß in etwa 30-45 Minuten (je nach Schritttempo) zurückgelegt werden. Wenn man Glück hat, kann man auf diesem Waldweg japanische Seraue und Eichhörnchen treffen. Während der Wanderung durch die saubere Luft kann man die wunderschöne Natur dieses Gebietes genießen und dem Vogelgezwitscher lauschen. Von der kleinen Siedlung am Fuße des Berges bietet sich außerdem ein malerischer Ausblick auf das Tal.

Der Yumichi-Naturlehrpfad

Kleine Siedlung im Tal

Japanmakaken

Die Japanmakaken (auch Rotgesichtsmakaken oder Schneeaffen) sind eine Primatenart aus der Gattung der Makaken und bewohnen alle Teile Japans außer Hokkaido und Okinawa. Der nördlichste Punkt ihres Vorkommens ist die Shimokita-Halbinsel im Norden Honshus, der südlichste Punkt ist die Insel Yakushima. Von keinem anderen Primaten (mit Ausnahme des Menschen) ist bekannt, dass er in einem kälteren Klima lebt.

Die Fellfärbung der Japanmakaken variiert von gelblich braun bis dunkelbraun. Im Winter kann ihr Fell sehr lang und dicht werden. Die größte Auffälligkeit der Japanmakaken ist das rötliche Gesicht.

Weitere Informationen

Website:

http://en.jigokudani-yaenkoen.co.jp/

Preise:

Erwachsene 800 Yen, Kinder 400 Yen

Öffnungszeiten:

Sommersaison (April – Oktober): 08:30 Uhr – 17:00 Uhr

Wintersaison (November – März): 09:00 Uhr – 16:00 Uhr

Keine Feiertage, 7 Tage/Woche geöffnet

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